Von Prinzessinnen und Helden und ihren Wegen ins wirkliche Leben

PDF Bildungskongress 10. - 12.01.2020

Foto der ReferentenMit Liebe, gutem Willen und Hoffnung werden Mädchen und Jungen bei ihrer Geburt empfangen - für ihre Kinder wünschen sich Eltern nur das Beste, neigen aber auch zur Idealisierung. Für Frauen oder Männer gibt es kein Idealbild mehr, auf das hingearbeitet werden kann.

Doch es gibt Einseitigkeiten, die sich vorteilhaft oder nachteilig auf die gesellschaftliche Position und auf die Gesundheit eines Menschen auswirken - es geht um mehr als Männerschnupfen oder Migräne.

Die frühkindliche Entwicklung wirkt sich auf die gesamte Biographie aus: Das Geborenwerden als Mädchen oder Junge spielt eine wichtige Rolle, das Milieu und nicht zuletzt die Individualität des Kindes. Ideal ist eine an lebendigen Einsichten orientierte Erziehung als Kunst, die über Prinzipien steht. Die gesellschaftlich vorgegebenen Aufgaben von Erzieherinnen und Erziehern werden im Rahmen der individuellen Förderung von Kindern immer herausfordernder: Sie verantworten ein Aufgabenfeld das größte Wertschätzung verdient.


Die langjährige Waldorferzieherin Tatjana Ramazani und der Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. med. Wolfgang Streit entwickelten in einem gemeinsamen Vortrag Grundzüge einer auch gesundheitspräventiven Pädagogik und erarbeiteten dazu in ihrem Seminar praktische Hinweise für den Alltag von Erzieherinnen und Erziehern.